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Spremberg: energetische sanierter Bildungs- und Freizeitkomplex wird eingeweiht

Am kommenden Montag, 8. November wird in Spremberg der Bildungs- und Freizeitkomplex Gartenstraße eingeweiht. Damit wird die energetische Sanierung der vorhandenen Gebäude abgeschlossen. Bund und Land stellten hiefür rund 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Spremberger Bildungs- und Freizeitzentrum Gartenstraße wird eingeweiht Jörg Vogelsänger in Potsdam: „Wer dem demographischen Wandel in unseren Zentren begegnen will, der darf die soziale Infrastruktur der jungen Generation nicht aus den Augen verlieren. Spremberg hat die Chance eines Bundesforschungsprojektes zur energetischen Stadterneuerung genutzt und den ehemaligen Berufschulkomplex umgebaut. Nach der Sanierung steht nun in der Innenstadt ein Bildungs- und Freizeitzentrum für Kinder, Jugendliche und Vereine bereit. Das ist ein weiterer Mosaikstein zur generationsgerechten Stadtentwicklung in Spremberg."

Im Jahr 2007 wurde im Rahmen des Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau" (ExWoSt) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ein Forschungsprojekt zur Energetischen Stadterneuerung aufgestellt. Ziel dieses Forschungsprojektes ist die praktische Verknüpfung der energetischen Stadterneuerung mit Stadtumbaustrategien in Form von Modellvorhaben. In den einzelnen Modellvorhaben sollen die Chancen und Grenzen von Maßnahmen und Konzeptionen einer energetischen Stadterneuerung analysiert und dokumentiert werden. Die hierbei erzielten Ergebnisse sollen gebündelt und ausgewertet werden, so dass sie zukünftig in möglichst vielen urbanen Zentren nutzbar sind.

Die Stadt Spremberg hat sich an diesem Projekt beteiligt und den ehemaligen Berufschulkomplex in der Gartenstraße zum Bildungs- und Freizeitzentrum umgebaut. Schulgebäude, Haus der Vereine und die Turnhalle wurden modernisiert. Die energetische Sanierung umfasst neben den baulichen Maßnahmen eine umfassende Prüfung, sowie die energetische Bilanzierung von thermischer Solarenergienutzung und Geothermie im Vergleich zu vorhandener Fernwärme. Im Ergebnis werden Schulgebäude und Haus der Vereine weiter mit Fernwärme versorgt. Für die Turnhalle wurde eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kombiniert mit thermischer Solaranlage für Warmwasserbereitung eingebaut. Damit können die Kosten um mehr als 40.000 Euro gesenkt werden.

Für die Sanierung wurden rund 2,5 Millionen Euro bewilligt, davon 327.000 Euro für das Schulgebäude, 360.000 Euro für das Haus der Vereine, rund eine Million Euro für die Turnhalle sowie 780.000 Euro für die Grün- und Freiflächen.

Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg