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Energiewirtschaft - Sachsen ist ein Braunkohleland
Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat heute die Bedeutung der Energiewirtschaft für eine sichere und zukunftsfähige Strom- und Wärmeversorgung in Sachsen hervorgehoben.
In seinem Grußwort bei der Vereinigung der Arbeitgeberverbände energie- und versorgungswirtschaftlicher Unternehmen sagte Tillich: „Nach der Deutschen Einheit wurden die ostdeutschen Energie- und Versorgungsunternehmen in die wirtschaftliche Unabhängigkeit entlassen. Diese tiefgreifenden strukturellen Veränderungen wurden erfolgreich bewältigt. Auch dank des Unternehmergeists der Versorgerunternehmen ist die sächsische Wirtschaft produktiver und innovativer geworden." Heute seien diese Unternehmen wichtige Wirtschaftsfaktoren im Freistaat. „Sie schaffen regionale Wertschöpfung, Arbeits- sowie Ausbildungsplätze und sind verlässliche Steuerzahler", ergänzte Tillich.
Der Ministerpräsident verdeutlichte, dass die Sächsische Staatsregierung weiter beitragen werde, „die Innovationsfähigkeit der Gesellschaft zu erhalten". Dazu würden die Rahmenbedingungen im sächsischen Bildungssystem angefangen von der frühkindlichen Bildung über die Schulen bis hin zu den Hochschulen optimiert und an dem steigenden Ingenieurbedarf der Wirtschaft ausgerichtet.
„Dennoch bleibt die Befriedigung des steigenden Fachkräftebedarfs ein Problem", warnt Tillich. Innerhalb von fünf Jahren wird sich die Zahl der 19- bis 24-Jährigen fast halbieren und somit auch die Bewerberzahlen im Fachkräftebereich. Um die Wachstumschancen für sächsische Unternehmen zu sichern, bleibt die gesteuerte Zuwanderung hochqualifizierter Fachkräfte aus anderen Ländern ein Thema das auf die politische Agenda gehört."
Darüber hinaus sprach der Ministerpräsident vor den Arbeitgebervertretern über den Standpunkt der Sächsischen Staatsregierung bei der Frage der Energiepolitik: „Sachsen ist und bleibt ein Braunkohleland. Daher setzen wir weiterhin auf den Abbau und die Verstromung der sächsischen Braunkohle. Auf diese Weise schlagen wir eine zuverlässige und sichere Brücke in die Zukunft", hob Tillich hervor.
SSK - Sächsische Staatskanzlei