Nachrichten und Pressemitteilungen
Hochwasser: allgemeine Lage Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Aktuelle Situation:
- Derzeit 3 Schwerpunkte: Spreewald, Schwarze Elster, Pulsnitz im Bereich Ortrand
- Folgende Pegelstände (14.35 Uhr)
- Pulsnitz/Ortrand: 2,11 m → noch A3 - Tendenz leicht fallend
- Schwarze Elster/ Biehlen: 2,38 m → A1 - Tendenz leicht fallend
Spreewald:
- Der Ablass aus der Talsperre Spremberg wird heute zwischen 17 und 22 Uhr auf 30 m³/s erhöht (Entscheidung durch das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - LUGV)
- 2 h nach danach wird der Ablass auf 50 m³/s erhöht
- Am Donnerstag entscheidet das LUGV über die weitere Vorgehensweise
- Es wird versucht, das Wasser über den Nordumfluter umzuleiten
- Der Landkreis empfiehlt, aufgrund der gegenwärtigen und zu erwartenden Situation Maßnahmen zur Hochwasserabwehr vorzunehmen
Schwarze Elster:
- Kameraden der Feuerwehr nehmen Deichsicherungsmaßnahmen im Bereich der Schradenbrücke bei Lauchhammer vor
- Der Senftenberger See wird weiterhin als Staumöglichkeit genutzt, um die Schwarze Elster zu entlasten
Pulsnitz/ Ortrand:
- Die Maßnahmen der Einsatzkräfte konnten reduziert werden
Verkehrsinfo:
- Autobahn A 13:
- in Richtung Berlin: Vollsperrung zwischen den Anschlussstellen Schönborn und Ortrand
- in Richtung Dresden: Vollsperrung zwischen den Anschlussstellen Ruhland und Schönborn aufgehoben
- Vollsperrung B 169 vom Marktkauf in Richtung Plessa, Umleitung über die L 63 (Grünewalde-Staupitz)
- Vollsperrung der Straße der Einheit in Ortrand bis Abzweig Blochwitz (L 55)
- Vollsperrung der L 63 ab dem Abzweig L 59 (Frauwalde) bis zur B 169
Einsatz am Dienstag (Nachmittag bis in späten Abend) in Ortrand:
- 180 Kräfte im Einsatz
- Der Katastrophenschutz des Landkreises hat 29 000 Sandsäcke nach Ortrand, Schipkau und Senftenberg ausgeliefert
- In Lindenau musste ein Wohnhaus in der Nähe des Parks evakuiert werden, 11 Bewohner bei Verwandten oder der Feuerwehr untergebracht
- Landrat Siegurd Heinze: „Eine drohende Katastrophe konnte in Ortrand dank aller helfenden Hände abgewendet werden."
Pressemitteilung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz