Sachsen Vorreiter für Elektromobilität

Sachsen ist Vorreiter für Elektromobilität. „Der Freistaat ist Autoland und will es bleiben. Das geht nur mit alternativen Antrieben und neuen Fahrzeugkonzepten", bekräftigte Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) gestern in Dresden vor Politikern aus Land und Bund sowie Vertretern der Automobilindustrie, der Wissenschaft und der Medien.

Der ADAC hatte mit dem Thema „Das Auto von morgen - alles elektrisch?" zu dieser Begegnung auf die Baustelle des Militärhistorisches Museums eingeladen.

In seinem Grußwort verwies Morlok darauf, dass Elektromobilität den Zugang zum gesamten Spektrum der erneuerbaren Energien ermöglicht, Luftschadstoff- und Lärmbelastungen in den Städten deutlich reduziert und damit eine bessere Vereinbarkeit von Mobilität und großstädtischer Lebensqualität ermöglicht.

Dank der ausgeprägten Kompetenzen im Bereich der Mobilität, der Energietechnik, der Batterietechnologie und der Nutzung erneuerbarer Energien sowie der leistungsfähigen Forschungsinfrastruktur - insbesondere im Bereich Energiespeicher, Verkehrstechnik, alternative Antriebe und Leichtbau - ist Sachsen deutsche „Modellregion Elektromobilität". Sachsen kann als erstes Bundesland die komplette Wertschöpfungskette - von der Batterie bis zum Endfahrzeug in Serie - vorweisen.

„Wir haben uns mit dem Koalitionsvertrag dazu bekannt, die Initiative Elektromobilität voranzutreiben und Sachsen zu einem Vorreiter von innovativen Verkehrs- und Fahrzeugtechnologien zu machen. Die Entscheidung von BMW, in Leipzig bald Elektroautos zu bauen, bestätigt uns in unserem Engagement."

Parallel zur Weiterentwicklung der Elektromobilität seien jedoch auch unverminderte Anstrengungen zur weiteren Effizienzsteigerung konventioneller Fahrzeugantriebe, auch mit Hybrid-Konzepten, notwendig.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr