3. Spitzengespräch der sächsischen Wirtschaft

In einem Spitzengespräch mit den Präsidenten und Hauptgeschäftsführern der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern und der Vereinigung der sächsischen Wirtschaft VSW hat sich Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) heute in Dresden über die Lage der Unternehmen in den von der Flut betroffenen Regionen ausgetauscht.

„Die Staatsregierung hat ein ganzes Bündel an Maßnahmen geschnürt, damit die Schäden schnell beseitigt werden können", so der Wirtschaftsminister nach dem Gespräch. „Denn mit jeder Stunde, die nicht produziert werden kann, erhöhen sich die Verluste. Ich habe den Wirtschaftsvertretern unsere Hilfsprogramme erläutert und sie gebeten, ihre Mitgliedsunternehmen entsprechend zu informieren und gemeinsam mit uns alles zu tun, damit die Betriebe rasch wieder in Gang kommen."

Neben dem Darlehensprogramm Unternehmen Hochwasser 2010 und der Liquiditätshilfe könnten schwer geschädigte Unternehmen auch Mittel aus der Kommunalen Soforthilfe erhalten. Darüber hinaus habe Sachsen den Bund gebeten, betroffene Unternehmen und Kommunen von Verpflichtungen aus der bisherigen Investitionsförderung zu entbinden, wenn sie deren Einhaltung durch die Hochwasserschäden nicht mehr gewährleisten können. „Dieser Bitte ist der Bund bereits nachgekommen."

Ein weiterer Schwerpunkt des Spitzengesprächs war der Haushaltsentwurf 2011/2012. Wirtschaftsminister Morlok informierte über die Eckpunkte.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr