17.200 Berufsschülerinnen und -schüler haben in den vergangenen zehn Jahren Fremdsprachen erlernt
Bildungsstaatssekretär Jungkamp würdigt KMK-Projekt als Erfolgsgeschichte im Land Brandenburg
Seit zehn Jahren können Schülerinnen und Schüler der Oberstufenzentren im Land Brandenburg Fremdsprachenzertifikate im Rahmen eines KMK-Projektes erwerben. Das Projekt sei eine Erfolgsgeschichte, so Brandenburgs Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp. „Insgesamt haben bisher 17.200 Prüflinge erfolgreich ein Fremdsprachen-Zertifikat erworben - im Ländervergleich nimmt Brandenburg damit einen Spitzenplatz ein." Die sprachliche Zusatzqualifikation sei auch im Interesse der Fachkräfteentwicklung im Land Brandenburg nicht zu unterschätzen, so Jungkamp.
Das KMK-Fremdsprachzertifikat können Berufliche Schulen ihren Schülerinnen und Schülern auf freiwilliger Basis als Zusatzqualifikation zur Berufsausbildung anbieten. Grundlage ist die „Rahmenvereinbarung über die Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung" der Kultusministerkonferenz (KMK) aus dem Jahr 1998.
Im Rahmen des KMK-Fremdsprachenzertifikats werden berufsbezogene Fremdsprachenkenntnisse auf vier sprachlichen Niveaustufen geprüft. Die Prüfungen können in den Berufsbereichen kaufmännisch-verwaltende Berufe, gewerblich-technische Berufe, gastgewerbliche Berufe und soziale Berufe durchgeführt werden. Sie bestehen aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. 15 der 16 Bundesländer bieten mittlerweile die KMK-Fremdsprachenzertifizierung an.
Quelle: PM des Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg




