Christoffers startet „Wirtschaftspolitischen Dialog“

Initiative für wirtschaftspolitische Transparenz und Mitwirkung

Initiative für wirtschaftspolitische Transparenz und Mitwirkung „Von den Diskussionen beim ,Wirtschaftspolitischen Dialog' erhoffe ich mir wichtige Impulse für die weitere Entwicklung Brandenburgs. Erst kürzlich haben wir die Auszeichnung ‚Europäische Unternehmerregion 2011' bekommen. Diese Auszeichnung wollen wir aber nicht als einmaligen Erfolg werten, sondern als Anstoß, neue Ideen für die wirtschaftliche Zukunft des Landes zu sammeln und umzusetzen. Die Auszeichnung ,Europäische Unternehmerregion 2011' verpflichtet uns, die Unternehmen in Brandenburg noch zielgerichteter zu unterstützen und zu sozialer und ökologischer Verantwortung zu ermutigen."

Das sagte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers nach der ersten Sitzung des von ihm ins Leben gerufenen „Wirtschaftspolitischen Dialoges". Dieser Dialog ist über die gesamte Legislatur angelegt und soll etwa dreimal im Jahr stattfinden. Teilnehmer sind Unternehmer, Betriebsräte, Vertreter von Kammern, Verbänden und Gewerkschaft, Institutionen der Wirtschaftsförderung sowie die Bundesagentur für Arbeit. Der feste Teilnehmerkreis soll je nach Schwerpunkt der Sitzung um Experten erweitert werden.

Zum Hintergrund:

Brandenburg erhält die Auszeichnung „Europäische Unternehmerregion 2011" gemeinsam mit der spanischen Region Murcia und dem irischen County Kerry und wurde im Februar dieses Jahres aus 35 starken Bewerberregionen aus ganz Europa, darunter Baden-Württemberg, Madrid und Mailand, ausgewählt.

Den Wettbewerb um die „Europäische Unternehmerregion" hat der Ausschuss der Regionen initiiert, um dynamische und ökologisch vorbildliche Regionen in ganz Europa zu ermitteln und zu fördern. Brandenburg hat die Jury mit seiner Strategie zur Stärkung und Entwicklung der unternehmerischen Potenziale insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen überzeugt. Hervorgehoben wurden in der Bewerbung die Ziele ökologischer Umbau der regionalen Wirtschaft, Unterstützung von Kreativität und Innovation als Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Entwicklung sowie die Ergänzung der Förderpalette um neue, revolvierende Finanzierungsinstrumente. Das Maßnahmenpaket umfasst vielfältige Vorhaben - von der Stärkung des Unternehmergeistes und der Gründungen im Land über Projekte zur Fachkräftesicherung bis zu Maßnahmen des Technologietransfers und der stärkeren Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen. Derzeit werde eine Strategie zur Stärkung des Mittelstandes erarbeitet, die alle Aktivitäten im Land bündeln soll, sagte Minister Christoffers.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg