Sommertour der Landtagsabgeordneten Martina Gregor-Ness durch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Fördermittel, Mikroalgen, Kitapersonalverordnung, Schülerbafög....... alles Themen der diesjährigen Sommertour der Landtagsabgeordneten Martina Gregor-Ness (SPD). Wie schon in den letzten Jahren tourte sie auch in diesem Sommer durch ihren Wahlkreis. Die diesjährige Sommertour war von vielen angenehmen Begleiterscheinungen geprägt.

Martina Gregor-Ness und Simone Weber, GF des Klinikums Niederlausitz GmbHKönnen möglicherweise Mikroalgen aus der Lausitz dabei helfen, den Klimakiller CO2 aus dem Rauchgas zu trennen? Diesem Versuch geht Vattenfall gemeinsam mit der Service-Tochterfirma GMB nach. Vattenfall finanziert einen Teil dieses Forschungsprojektes. Der andere Teil stammt aus Fördermitteln des Landes und der EU. „Für die Landesregierung und auch für mich als umweltpolitische Sprecherin ist die Entwicklung neuer Technologien zur Minderung der CO2-Emissionen eine sehr wichtige Aufgabe, weshalb ich dieses Forschungsprojekte unterstützt habe und künftig weiterhin werde", so Gregor-Ness. Die wissenschaftlichen Grundlagen für mögliche Einsatzgebiete von Mikroalgen erforscht die Hochschule Lausitz. Die modernsten Labore bieten ideale Bedingungen für Lehre und Forschung. Wichtig für die Region wird sein, dass die Akteure und Anwender eine gemeinsam verzahnte Plattform bilden, um eine mögliche Wertschöpfung bei uns in der Lausitz zu befördern.

Gregor-Ness: „Schon seit Jahren nutze ich die parlamentarische Sommerpause für Gespräche, besuche neue und auch gern von mir bereits unterstütze Projekte, um deren Fortgang zu beobachten und erhalte natürlich viele Impulse für meine weitere parlamentarische Arbeit."

Im letzten Jahr war die Sommertour geprägt von Diskussionen und Wünschen nach erhöhter Qualität im Kitabereich und Veränderungen in der Kitapersonalverordnung. „Ein Jahr später habe ich mich selbst vom ersten Resultat überzeugt. In der AOW-Kita in Altdöbern bieten sich im Bereich der Kita für junge Absolventen beste Perspektiven. Gleichzeitig bieten Fördermittel aus dem Programm für ländliche Entwicklung die Möglichkeit, der gewachsenen Kinderschar gerecht zu werden", so die Abgeordnete. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erhält im IV. Quartal durch die Verbesserung der Personalschlüssel 380.475,20 € mehr.

Aber nicht nur für die Kleinsten haben wir in Brandenburg etwas bewegt. Das vom Land Brandenburg neu eingeführte Schüler-Bafög kann ab sofort beim Bafög-Amt des Landkreises OSL beantragt werden. Das Schüler-Bafög ist eine echte Hilfe für die Schülerinnen und Schüler, die ihre Schullaufbahn nach der zehnten Klasse fortsetzen wollen. Antragsberechtigt sind Kinder aus Familien mit einem Monatseinkommen von - je nach Kinderzahl - weniger als 2.000 € bzw. 2.500 €. Abhängig vom elterlichen Einkommen werden voraussichtlich ab Oktober dieses Jahres 50 oder 100 € monatlich als Zuschuss ausgezahlt. Es sei wichtig, dass nicht nur die Kinder von arbeitslosen Eltern, sondern auch die von Geringverdienern profitierten. Ziel ist, dass sich in den kommenden Jahren mehr Kinder für den Besuch eines Gymnasiums oder der gymnasialen Oberstufe entscheiden. Niemand müsse nun zwangsläufig auf das Abitur verzichten, weil den Eltern die Mittel fehlten. „Bildungschancen dürfen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein", so Martina Gregor-Ness.

Eine weitere Station der diesjährigen Sommertour war der Familien-Campus Lausitz in Klettwitz. Auch hier sind kürzlich Fördermittel investiert, womit die gesamte Entwicklung des Komplexes vorangetrieben werden kann. Das Angebot im Familien-Campus Lausitz entwickelt sich vielseitig und richtet sich an die Menschen der Lausitz und Gäste der Region.

Aber nicht nur positive Signale nahm die Abgeordnete aus den vielen Gesprächen mit. Eine Reihe von Fragen, die beim Besuch des Mehrgenerationenhauses aufgetreten sind, gilt es näher zu erörtern. Die Gespräche mit Mitarbeitern zeigen, diese Einrichtungen sind ein wichtiger Bestandteil des Sozialsystems und sollten das auch belieben. Gleiches gilt für das DRK-Altenpflegeheim in der Räschener Wilhelm-Pieck-Straße, eine Sozialeinrichtung ganz anderer Art, mit positivem Flair und vielen erfahrenen Mitarbeitern. Aber auch hier zeigt sich in Gesprächen mit Verantwortlichen, es gibt noch einiges zu tun.

„Ich freue mich auf diese Aufgaben", so Martina Gregor-Ness. „Ich danke allen, die mir die Möglichkeit zu Besuchen und Gesprächen gegeben haben. Meine jahrelange Erfahrung zeigt, das ist die beste Basis für politisches Handeln", so die Abgeordnete abschließend.

Foto: Martina Gregor-Ness und Simone Weber, GF des Klinikums Niederlausitz GmbH bei der Besichtigung der neuen Räume der auf dem FamilienCampus Klettwitz entstehenden Krankenpflegeschule

Martina Gregor-Ness - Mitglied des Landtages