Nach Flutkatastrophe in der Oberlausitz - Fachdienst sichert schnelle Hilfe zu

Schnelle und unbürokratische Hilfe bei der Bewältigung der Folgen der Flutkatastrophe vom vergangenen Wochenende hat der Fachdienst Beschäftigung und Arbeit gegenüber den Bürgermeistern zugesagt. „Der Tätigkeitskatalog von Maßnahmen, die jetzt schon in Beschäftigungsgelegenheiten tätig sind wurden für die Städte und Gemeinden entlang der Mandau und der Neiße auf die Räumungs- und Säuberungsarbeiten erweitert. Die Stadt- und Gemeindeverwaltungen wurden bereits informiert", teilte der Leiter des Fachdienstes Beschäftigung und Arbeit, Gernot Kaus, heute mit. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für einen begrenzten Zeitraum, zusätzliche Kräfte zum Einsatz zu bringen. Mehrere Städte und Gemeinden haben bereits davon Gebrauch gemacht oder Bedarf angemeldet.

Städte und Gemeinden, die nicht unmittelbar an den genannten Flussläufen liegen und ebenfalls Schäden durch die Wassermassen erlitten haben, können von dieser Regelung laut Kaus auch Gebrauch machen. „Hier ist jedoch eine kurze formlose Abstimmung mit dem Fachdienst Beschäftigung und Arbeit erforderlich", fügte er hinzu.
Eine Abstimmung mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft habe stattgefunden, beziehungsweise werde unmittelbar herbeigeführt. „Erfreulich ist, dass das sächsische Staatsministerium für Wirtschaft dieses Verfahren ebenfalls befürwortet", so Kaus.

Landratsamtes Görlitz