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Einzelhandelserfassung in Brandenburg startet
In der kommenden Woche beginnt eine groß angelegte Erfassung des Einzelhandels im Land Brandenburg. Erstmals werden alle Verkaufsflächen und Sortimente vollständig und detailliert erhoben. Die Erfassung erfolgt in den Regionen Uckermark-Barnim, Oderland-Spree, Lausitz-Spreewald und Havelland-Fläming. Sie ergänzt eine entsprechende Erhebung, die in der Region Prignitz-Oberhavel bereits im Jahr 2009 durchgeführt wurde. Die Erheber können sich entsprechend ausweisen.
Die Mitarbeiter des mit der Untersuchung beauftragten Unternehmens gehen von Geschäft zu Geschäft, messen die Verkaufsflächen und nehmen die Sortimente auf. Sie sind dabei auf die Mithilfe der Händlerinnen und Händler angewiesen, denn nur so können aussagefähige Daten erhoben werden.
Minister Vogelsänger: Ein aktueller und flächendeckender Überblick über die Einzelhandelsversorgung im Land ist eine wichtige Grundlage für Planungsentscheidungen des Landes, in den Regionen und in Kommunen. Wir wollen mit der Erfassung auch einen Beitrag dazu leisten, die Städte und insbesondere die Innenstädte in ihrer Entwicklung zu stärken.
Minister Christoffers: Wichtig ist, dass nicht nur die großen Möbel- und Baumärkte und Discounter, sondern auch alle kleinen Läden erfasst werden. Von den Ergebnissen profitiert am Ende vor allem der Einzelhandel selbst, wenn es darum geht, Fehlentwicklungen zu vermeiden und landesweit eine nachfragegerechte Versorgung zu sichern.
Die Untersuchung wird gemeinschaftlich beauftragt von der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg (Federführung), dem Wirtschaftsministerium Brandenburg, den drei Industrie- und Handelskammern Brandenburgs sowie dem Handelsverband Berlin-Brandenburg. Die Vorort-Erfassung wird bis Anfang Dezember 2010 abgeschlossen, die Ergebnisse liegen im ersten Halbjahr 2011 vor.
Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg