Ersten Spatenstich zum Bau der Grünbrücke über die A 13

Teupitz - Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger und Umweltministerin Anita Tack sowie der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Jan Mücke, werden am kommenden Freitag (6. August) beim Baustart für die erste Wildbrücke über der A 13 dabei sein. Mit dem Spatenstich zum Bau einer Grünbrücke beginnt offiziell die Umsetzung eines wichtigen Vorhabens zur Realisierung des Projekts „Ökologischer Korridor Südbrandenburg". Die Grünbrücke ermöglicht den genetischen Austausch und damit die Gesunderhaltung von Wildtierpopulationen und mehr.

Tack und Vogelsänger beim ersten Spatenstich zum Bau der Grünbrücke über die A 13 Das Konjunkturpaket II eröffnete die finanzielle Möglichkeit zur Durchführung dieser von Förstern, Naturschützern und Jägern geforderten und unterstützten Maßnahme. Der Landesbetrieb Straßenwesen ermöglicht durch den Bau der Grünbrücke dem Wild den Wechsel über die A 13. Die Standortwahl für diese Grünbrücke erfolgte auf der Grundlage von wissenschaftlichen Studien des Bundesamts für Naturschutz und des Landes Brandenburg. Die Grünbrücke ist der erste Baustein des Projekts „Ökologischer Korridor Südbrandenburg", bei dem mit Unterstützung der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg der Verbund von Lebensräumen ermöglicht beziehungsweise wieder hergestellt werden soll. Sie dient vornehmlich wildlebenden Tieren dazu, stark frequentierte Verkehrswege wie die Autobahn 13 gefahrlos zu queren. Grünbrücken verbinden zudem Lebensräume des Wilds, die durch Verkehrswege zerschnitten sind, und versuchen so, die Folgen der zunehmenden Landschaftszerschneidung abzumildern. Die Grünbrücke wird nicht nur von größeren Wildtieren zur Querung genutzt, sondern hilft auch anderen Artengruppen in ihrer Verbreitung.

Grünbrücken tragen neben der verbindenden Funktion auch zu einer Reduzierung von Wildunfällen bei, da die Tiere nicht mehr gezwungen sind, die Fahrbahnen zu queren.

Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg