Besuch der "Stanford University" von Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok auf seiner USA Reise
Auf seiner einwöchigen USA-Reise hat Sachsens Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) am Montag die Stanford University in Kalifornien besucht. Vor Studenten und Wissenschaftlern einer der weltweit führenden Universitäten warb er für den Freistaat: „In Sachsen liegt die Zukunft. Wir bieten jungen, kreativen Menschen ausgezeichnete akademische und wirtschaftliche Perspektiven. Ich lade Sie herzlich ein, kommen Sie nach Sachsen. Besuchen Sie uns - und am besten: bleiben Sie auch gleich da!"
In seiner Rede hob Wirtschaftsminister Morlok die Bedeutung der Zukunftstechnologien hervor und warb für Sachsen als Top-Standort für Mikroelektronik, Photovoltaik und Elektromobilität.
Das Autoland Sachsen habe alles, was für moderne Elektroautos gebraucht werde, so der Minister: „Kompetenzen in der Antriebstechnik, Spezialisten für Leichtbau, Batterieentwickler wie etwa die Firma LiTec und eine breit gefächerte, anwendungsorientierte Technologieforschung. Damit wird Sachsen für die Automobilindustrie auch in Zukunft eine feste Größe sein."
Morlok erinnerte daran, dass der TIME-Magazine-Reporter Richard Hornik im April 1998 den Begriff „Silicon Saxony" prägte. „Rund um die Ingenieure Dresdens ist Europas führendes Mikroelektronik-Cluster entstanden, das fünftgrößte Cluster weltweit."
In der Solarenergie sei Deutschland mit der Einspeisevergütung einen neuen Weg gegangen, so Morlok. Mit garantierten Abnahmen und Preisen habe der Staat die Solarbranche unterstützt, vom Reißbrett zur Marktreife zu gelangen. Der Garantiepreis sei von Anfang an planbar degressiv angelegt, um Wettbewerbsfähigkeit zu erzielen. Bereits ab 2013 soll Solarenergie zu vergleichbaren Preisen wie andere Energiearten erzeugt werden.
„Der Freistaat Sachsen ist heute ein einzigartig attraktiver Standort für Wirtschaft, Forschung und Innovationen. Mit klugen, gut ausgebildeten Fachkräften und modernen, politischen Rahmenbedingungen punktet Sachsen im Herzen Europas auch mit seiner zentralen Lage. Wir sind das Land der Zukunftstechnologien. Wir fördern Unternehmergeist."
Ein besonders starkes Argument gerade für junge Studenten und Wissenschaftler, nach Sachsen zu kommen, hatte sich Minister Morlok bis zum Schluss der Rede aufgespart: „Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, etwa durch gute Kinderbetreuung und ein reiches Kulturangebot machen das Leben in Sachsen für junge Leute aus aller Welt so attraktiv."
Die Stanford University gilt durch ihre einmalige Verflechtung von akademischer Forschung und Wirtschaft als Katalysator für erfolgreiche Geschäftsideen, u.a. wird sie auch als Keimzelle des Silicon Valley angesehen. Mehr als 4600 Unternehmen wurden bisher von Stanford-Absolventen gegründet, darunter Google und Hewlett-Packard.
SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr




