Sachsen: Hohe Qualität in der Mediziner-Ausbildung erhalten
Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, hat sich dagegen ausgesprochen, die Ausbildung von Medizinstudenten außerhalb von anerkannten Lehrkrankenhäusern zuzulassen. Sie reagierte damit auf eine Forderung des 20. Sächsischen Ärztetages in Dresden.
„Um weiterhin die hohe Qualität in der medizinischen Ausbildung zu gewährleisten, sollten die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen auch in Zukunft Bestand haben. Die Entschließung des 20. Sächsischen Ärztetages richtet sich gegen die europarechtlich festgeschriebene Verantwortung der Universitäten für die ärztliche Ausbildung. Da es an Lehrkrankenhäusern nicht mangelt, sollte an der bewährten Regelung festgehalten werden", so Sabine von Schorlemer heute in Dresden.
Nach einer Richtlinie des Europäischen Parlamentes (2005/36/EG) muss der praktische Unterricht der ärztlichen Grundausbildung an einer Universität oder unter Aufsicht einer Universität erfolgen. Danach muss das Praktische Jahr, wenn es nicht in Universitätskrankenhäusern absolviert wird, unter Verantwortung der Medizinischen Fakultäten erfolgen.
SMWK - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst




