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Sächsische Wissenschaftsministerin für Erhöhung der BAföG
Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Sabine von Schorlemer, hat sich dafür ausgesprochen, die Initiative des Bundes für eine BAföG-Erhöhung und ein Stipendienprogramm zu unterstützen. "Ein Studium darf in Deutschland nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern. Auch in Zeiten knapper finanzieller Mittel dürfen wir diesen Anspruch nicht aus den Augen verlieren. Wenn uns Bildung und Forschung wirklich wichtig sind, müssen wir in die Köpfe investieren."
Durch die Erhöhung der Freibeträge um drei Prozent könnten mehr junge Leute aus sozial schwachen Familien in den Genuss des BAföG's kommen. "Auf Grund der angespannten wirtschaftlichen Situation, die auch den Freistaat Sachsen nicht verschont, ist diese Erhöhung angemessen und wird dem Ziel gerecht, dass mehr junge Menschen ein Studium aufnehmen können. Das ist gerade hier und in den anderen neuen Bundesländern wichtig, in denen die Gehaltssituation der Elternhäuser nach wie vor nicht so üppig ist wie in Westdeutschland", so Sabine von Schorlemer.
Ebenso sei das Ziel der Bundesregierung zu begrüßen, langfristig die Zahl der Stipendiaten in Deutschland zu erhöhen und damit das System der Studienfinanzierung zu verbessern. Ministerin von Schorlemer: "Da die geplanten Stipendien leistungsbereiten jungen Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft offen stehen und nicht auf das BAföG angerechnet werden, bedeutet das Stipendienprogramm eine klare Verbesserung der Situation begabter leistungswilliger Studentinnen und Studenten aus wirtschaftlich und sozial schwächeren Familien."
SMWK - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst